14. Oktober 2009

Internationales Abendessen

Am Freitag habe ich mit einigen Freunden einen kulinarischen internationalen Abend gemacht. Die Vertreter von Österreich (Karina und Ines) haben dem irischen Steven gezeigt wie man ein anständiges Wiener Schnitzel zubereitet, Steven hat Jameson Whiskey (nicht schottischen Whisky!) mitgebracht und von den Finnen gab's auch Alkohol- das können die ja am Besten. Ines und Karina haben auch mit Sami's Hilfe einen Kartoffelsalat gezaubert.
Mein Beitrag war ein selbstgebackener Pflaumenkuchen mit Pudding und Streuseln, auf den ich schon ein wenig stolz war.
Mehr Nationalitäten konnten wir dieses mal leider nicht gewinnen, aber wir arbeiten daran die Holländer von der Arbeit zu gewinnen. Auf die englischen Bekannten können wir kulianrisch eigentlich verzichten (c:
Seht selbst, was wir so aufgetischt haben:

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6. Oktober 2009

Die letzten Wochen im Schnelldurchlauf!

Hallo meine liebe Leserschaft,

aus Zeitmangel bin ich im letzten Monat nicht zum Schreiben gekommen, was bedeutet, dass ich umso mehr erlebt habe, das des Berichtens wert ist!

Um nur ein paar Erlebnisse zu nennen (die zum Teil auf den Bildern zu sehen sind); ich habe unter anderem mit meinen Botschaftskollegen einen Betriebsausflug in einen nahegelegenen Nationalpark gemacht, Maren war zu Besuch und wir haben kräftig Touristen gemiemt und viel Ausflüge gemacht, sind zum Beispiel mit der Eckerö Line Fähre , die 3 Stunden pro Weg braucht nach Tallinn gefahren, wo es wieder mal sehr schön war! Wir haben etliche Koch-abende bei Karina und Babsi gemacht, sind um Helsinki Film Festival gegangen um eine künstlerische Dokumentation über das wirkliche Leben von Pornostars zu sehen (von einem deutschen Regisseur), ich habe einen netten Fahrradausflug mit Raul hier in Helsinki gemacht, Sami und ich haben ein paar Mal Blaubeeren gesammelt, und auch einmal versucht Pilze zu sammeln als Maren da war. Der Erfolg war sehr mäßig; wir haben nur 4 Essbare einwandfrei identifizieren können! Und die Geduld verläßt einen auch nach 5 Minuten, wenn man den einen Pilz nun nicht in dem Büchlein findet. Dafür haben wir Ende September bei diesem Gang in den Wald noch hunderte gute Blaubeeren gefunden, die direkt in einen Kuchen gewandert sind!

Außerdem habe ich einen Finnisch-Abendkurs angefangen, der zweimal die Woche abends stattfindet. Meine Motivation ist sehr hoch, aber der Kurs hat nun schon Level 3 und erfodert schon viel Arbeit und Lernbereitschaft, und das Abends bis 21 Uhr nach einem Arbeitstag. Die Vokabeln gehen nun einmal nicht mehr so leicht in den Kopf wie damals in der 8. Klasse (obwohl es mir damals auch mühselig vorkam!). In jedem Fall wird das Fahrrad im Fitnessstudio, der Bus und "Bushaltestellenwartehäuschen" nun viel genutzt um das Vokabelheft rauszuholen. Bei zwei Spielen der Frauen Fussball-EM waren wir auch mit großem Enthusiasmus dabei.

Meine beruflichen Fortschritte sind leider immernoch ausgeblieben, obwohl ich schon einige Bewerbungen rausgeschickt habe. Es gibt in Finnland leider nicht viele Anzeigen, auf die ich mich (mit wirkl. Chancen) bewerben könnte. Aber ich bin optmistisch. Und noch gefällt es mir in der Botschaft ganz gut und die Kollegen sind nett.

Nach einem sehr schönen kurzen Altweibersommer Mitte September , hat sich das Wetter innerhalb der letzten Woche so stark verschlechtert, dass keine Fahrradtouren mehr möglich sind und man sich schon sehr gut ausstatten muss, wenn man abends raus geht. Es sind abends und nachts um die 0°C und ein wenig weiter im Norden viel der erste Schnee. Ich und viele Meteorologen glauben allerdings, dass das noch nicht der Winteranfang war, sondern nur eine kurze "Vorankündigung". Jedenfalls gehören Gummistiefel und eine (neue, teure) Herbstjacke mit Wind-und Wetterschutz zur Standardausrüstung! In Deutschland ist es wohl besser?!

Das war die kurze Zusammenfassung. Die Fotos sind bunt gemischt und ich hoffe ihr könnt sie einigemaßen zuordnen! (Durch Doppelklick kann man die Fotos vergrößern)

Ganz liebe Grüße nach Deutschland, wohin ich leider erst wieder zu Weihnachten komme!










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22. August 2009

UniPID -Virtual Studies in International Development

This post is espcially addressed to my fellow students at Haaga-Helia and friends in Finland.

To broaden my horizon and learn more about the players and regulations in international development, I will take some courses of the "UniPID- Finnish University Partnership for International Development" this autumn.

The network has launched a virtual programm in development and sustainability consisting of 25 ECTS that students of certain study programs at universities within the UniPID network can take. Additionally to those students that can take the courses for free, some courses are open to anybody interested. For those people, the 1,5 to 2 month long online-courses cost up to 80€.

Here are some of the courses and links to their descriptions:
If you are not a student of a network university, you cannot sign up for the courses at the UniPID website but for example through the open university network of Finland. If you do not study at a partner university, you might still get the 5 ECTS (per course) accepted as free-choice studies. The registration for most courses starts soon, so if you feel that you still have some "capacities" and are interested in development aid - this is a good opportunity to get closer to an issue I know many of us are intersted in! You are invited to share this post with your friends or people you know may be interested.
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29. Juli 2009

The story of my stolen bike...

This story you can probably best grasp by the facts:

As some of you know, my bike got stolen in the beginning of July from in front of my appartment building, even though it was locked in the back-tire!

So, Sami and I went looking for it in the neighborhood because in Finland it seems drunk people have the hobby to just take a bike a couple of hundred metres away or use it to ride to the nearest bus station/railway station. It wasn't anywhere. Then we put flyers to all our neighboring buildings and to the nearest kiosk. Two days later I also reported the theft to the police.

So, the weeks passed without any news on my bike. After the insurance told me that the deductible is higher than amount of refunded, I decided to buy a new bike anyway, to still have one in the summertime! I have already chosen one and the purchase was planned for today.

BUT guess what?!
The thief brought the bike back on sunday, after more than 3 weeks!!!!!
A neighbor wrote an sms as a response to a flyer, saying my bike might be behind out building. There is was indeed. And the thief left a letter with it, saying (roughly translated):

"Sorry, that I have borrowed Your bike, I'd like to thank You for letting me borrow it and hope you didn't need it for a longer trip. At least you got it back, I could as well have kept it. I apologize. Sincerely, East-Helsinki youngster"

I was laughing but there is quite some superiority and sneer in it. Unbelievable!

There is nothing much to add. Except that here in Finland it seems to be a bit different: Bikes are not stolen, they're borrowed! You see many unlocked bikes standing around in deserted and unusual places. Well, the bike it back and and I guess such a thing- honest but cowardish only happens in Finland. And "Good happens to good people"...

When I told the police about it, this was their email response:


Hello Manuela!
This was a best thing ever! :D We have never seen something like this so thank you very much for informing us about the way you got your bike back.. there must be "honest criminals" still left in Finland.. ;)

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19. Juli 2009

"Be Your Best" - kleine Empfehlung für euch

Ich habe mich ja schon in den letzten 2-3 Wochen darüber ausgelassen (auf Englisch), wie man sich vielleicht wohltätig engagieren kann, oder eben nicht, weil es einem schwer gemacht wird. Also ging es wieder zurück zu konventionellen Jobs. Da bin ich auf der Suche nach Bewerbungs- und Zeitmanagementtipps auf eine Seite gestoßen, die mich mit ihren Inhalten sehr angesprochen hat - "BeYourBest" heißt Sie und wird von ein paar Studenten aus Hamburg gestaltet. Sie spricht vor allem Absolventen und junge Berufstätige an, wäre so meine Einschätzung.
Ich habe bislang ja noch wenige solcher Seiten für besonders gut gehalten, weil sie entweder
  • zu speziell auf einen Bereich/Industrie ausgerichtet waren
  • nicht ganzheitlich private und berufliche Organisation, Gesundheit usw. einbezogen haben
  • nicht ansprechend oder einfach genug geschrieben waren.

Nun aber zu


Die Artikel auf "BeYourBest.de" sind so gut eingeteilt, dass man sich in den Kategoerien Eigenschaften gut wiederfinden kann. Sie sind so geschrieben, dass man seine Stärken und Interessen, sofern man sie noch nicht kennt, finden kann und dann weiterführende Artikel lesen kann! "Hilfe zur Selbsthilfe" ist die grobe Richtung.
Die Kategorisierung in Gesundheit, Zeitmanagement, Finanzen, Motivation etc. ist sehr übersichtlich und sinnvoll. Und das wichtigste Attribut ist, dass der Blog von Studenten geschrieben ist, die sich fundiert genug aber simpel ausdrücken! Ich falle wohl auch genau in die Zielgruppe der jungen Berufseinsteiger, die gern ihr Potential auschöpfen möchten und nach Möglichkeiten suchen ihr Leben zu verbessern und nicht in Stress zu verfallen.

Ein weiteres Plus der Seite ist, dass man mit der Anmeldung zu einem Newsletter (die hoffentlich nicht zu zahlreich werden und üersönlich genug sind) in einen Backstagebereich aufgenommen wird, in dem sich Premiumartikel, Buchempfehlungen und der sog.
"Goalplanner" befinden. Der Goalplanner ist ein 8-seitiges pdf-Dokument, dass dir Fragen zu deinen Zielen stellt, der Antworten dich selbst dahin leiten soll, wie man diese Ziele Schritt für Schritt erreicht und Aufgaben und Platz für Notizen beinhaltet. Diese Idee kommt für die meisten Absolventen (hoffentlich) zu spät, ist aber für Studenten nach 3 bis 4 Semster genau das Richtige! Viele verlieren ja manchmal die Übersicht oder wollen sich neu orientieren, dafür ist die gesamte Webseite suepr geeignet.

Auch wenn es nur eine von vielen sind, so
bin ich ganz begeistert von der Seite und wollte euch mit dieser semi-kurzen Zusammenfassung ein wenig Arbeit ersparen und euch motivieren, "Zeitmangement" wirklich ernst zu nehmen. Man hat weniger Stress, mehr Spaß und vor allem fühlt man sich "on top of things".

In diesem Sinne noch

einen stressfreien Sommer

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